Der Bezirk Chotyn ist im nordöstlichen Teil des Czemowitzer Gebietes. Im Süden grenzt Chotyn an den Bezirk Nowosselizja, im Osten - an den Bezirk Kelmenzi, im Westen - an den Bezirk Zastawna. Im Norden bildet der Fluß Dnister die natürliche Grenze gegen die Gebiete Ternopil und Chmeinyzky. Die Fläche des Bezirkes beträgt 717 km2.
Reichlich hat Chotyn seine Geschichte gemacht. Das Zentrum des Bezirkes Chotyn bildet die alte Stadt Chotyn, die 69 km von der Stadt Czemowitz entfernt ist.
Dank archäologischen Forschungen wurde festgestellt, daß es auf dem Territorium der Stadt Chotyn eine slawische Siedlung schon im VIII. Jahrhundert gab. Stimmungsvoll ist die historische Altstadt. Hier am rechten Ufer des Flußes Dnister haben die östlichen Slawen eine Holzfestung aufgebaut, um die eine Siedlung entstanden war. Im XIII. Jahrhundert wurde nach dem Erlaß des Fürsten Danylo Galizky in der Stadt Chotyn anstatt einer Holzfestung eine Steinfestung aufgebaut, die im Laufe der Zeit mehrmals rekonstruiert und umgebaut wurde. Zahlreiche Eroberer haben die Festung immer wieder zerstört und wiederaufgebaut. Die Mauern der Chotyner Festung waren Zeugen von vielen historischen Ereignissen und zahlreichen Schlachten. Die grausamste Schlacht war im Jahre 1621. Die Chotyner Schloß-Festung ist das größte historische und architektonische Denkmal im Bezirk Chotyn.
Es ist interessant, in der Stadt Chotyn das Landeskundemuseum zu besuchen, das im zentralen Teil der Stadt, im Park, liegt. Neben dem Museum steht die Swjato-Pokrovsjka-Kirche (Kirche des heiligen Schutzmaintels Marias), die in den Jahren 1867-1868 errichtet wurde.
Im nördlichen Teil der Stadt kann man das altertümliche Architekturdenkmal St.Nikolaus-Kirche besuchen, die zu den seltenen unter geerbten Gotteshäusern zählt, welche mit ihrer Herkunft in die Tradition des Aphonischen Zentrums der christlichen Klöster reichen.
Einen wunderbaren Rundblick auf die Bukowinadörfer bekommt man vom Nedobojiwska-Berg, auf dem sich die uralten Mühlen noch heute stehen, die noch im XIV. Jahrhundert aufgebaut worden waren.
Das größte Dorf im Bezirk Chotyn Klischkiwzi ist dadurch bekannt, daß hier der erste Kosmonaut der unabhängigen Ukraine Leonid Kadenjuk geboren wurde. In der Dorfschule wurde das Museum der Raumfahrt eröffnet.
Im Dorf Stawtschany gibt es auf dem Friedhof das höchste Hügelgrab, in dem russische Soldaten begraben sind, die in der Stawtschanska-Schlacht 1739 gefallen sind.
Die Reise das rechte Dnister-Ufer entlang beginnt im Dorf Ataky, das ca 2 km von der Stadt Chotyn entfernt ist. Hier kann man das malerische Panorama der Gegend vom Raschkiw-Berg besichtigen. Nicht weit vom Dorf Raschkiw gibt es in den Dnister-Felsen zahlreiche Höhlen. Es wäre höchstinteressant, sie zu besuchen.
Diejenigen, die eine Reise in der Dnister-Region unternehmen, können hier angeln, weil es im Dnister Welse, Karpfen, Zander, Hechte und andere Fische gibt. Beim Angeln kann man sich ja gut erholen.
Die Wälderfläche im Bezirk Chotyn beträgt ca. 14 Tausend Hektare. In diesen Wäldern sind viele jagdbare Tiere und Vögel zu Hause (Wildschwein, Fuchs, Hase, Rehe, Wildente u.a.)
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